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Wirsing-Rahmgemüse auf Cashew-Basis

So schmeckt Wirsing (fast) jedem!

24.09.2018

Rezept gefunden auf (zum Originalrezept)

Ein super Rezept von Nicole Just – vielen Dank dafür! Immer wieder mega lecker und überzeugt auch meinen nichtveganen Mann und meine Kinder!

Hier mein (nur leicht abgewandeltes) Rezept.

Zutaten

2-3 Portionen
    • Pellkartoffeln
    • ca. 750 g Wirsing
    • 200 g Räuchertofu z.B. von Edeka Bio
    • 80 g Cashewbruch – vorab mindestens 2 Stunden in klarem Wasser einweichen, besser sind 4 Stunden oder sogar eine Nacht
    • 1 mittelgroße-große Zwiebel
    • Gemüsebrühe
    • Weißweinessig
    • Hafermilch nach Belieben, ca. 200 ml (?)

Benötigte Geräte:

Sieb

Los geht's!

Rechtzeitig vorab (am besten am Vorabend; fürs Mittagessen möglichst spätestens morgens) die Cashews einweichen.

Pellkartoffeln aufsetzen.
Den Wirsing waschen und abtrocknen. Falls die äußeren Hüllblätter nicht schön aussehen oder schlapp wirken, diese ganz oder teilweise entfernen. (Wenn es Winter ist, gibt es bei euch vor Ort vielleicht auch ein paar Schafe, die sich darüber freuen.)
Nun den Wirsing in 5-10 mm breite Streifen schneiden. Am Ende sollte nur der Strunk übrigbleiben. (Diesen ggf. noch für die Schafe fein würfeln.)
Den Wirsing in etwas Öl in einem Topf oder einer Pfanne anbraten, dabei immer mal rühren, er sollte nicht zu dunkel werden.
Wenn er etwas zusammengefallen ist, nach Belieben Brühe dazugeben, ich hatte ca. 1 geh. TL oder gestr. EL voll. Er sollte dann erstmal etwas (!) zu salzig schmecken, wenn man dazu Pellkartoffeln statt Salzkartoffeln isst.
Zum Bräunungsgrad: Falls es doch mal etwas dunkel wird, kein Stress, das gibt ein schönes Aroma und ist immer noch sehr viel gesünder als eine Bratwurst. Ich mag es am liebsten, wenn der Kohl an vielen Stellen bräunlich gebraten ist. Wenn die Farbe gut ist, aber der Kohl noch nicht ganz durch ist, noch etwas Wasser angießen und bei reduzierter Hitze noch köcheln lassen, bis man die Konsistenz mag (nach Belieben irgendwas zwischen knackig und matschig).

Sobald der Wirsing schwitzt und bräunt, die Zwiebel und den Räuchertofu würfeln und entweder in einer (anderen) Pfanne oder anschließend separat mit wenig Öl anbräunen. Nicht zu viel rühren, Röstaromen sind erwünscht, der Tofu sollte aber nicht trocken werden, sondern schön saftig bleiben. Wenn die Bräunung stimmt, den fertigen Wirsing zugeben (oder umgekehrt, je nachdem, wo mehr Röstaroma am Topfboden „klebt“, das man noch nutzen möchte) oder falls der noch nicht fertig ist, kurz beiseitestellen und ggf. weiter rühren, damit es nicht zu dunkel/trocken wird.

Während Zwiebel und Tofu schwitzen, die Cashews über einem feinen Sieb abgießen, gründlich spülen und abtropfen lassen. Dann in den Mixer geben, reichlich mit Wasser bedecken und auf höchster Stufe (niedrig anfangen!) etwa 30 sec cremig mixen. Zum Wirsing geben. Ggf. mit Hafermilch auffüllen.

Mit Weißweinessig, Muskatnuss, Brühe und Salz abschmecken.

Zusammen mit frisch gepellten Kartoffeln servieren. Mmmmmhh!!!

Zum Originalrezept

Wenn Reste bleiben (ihr es aber gerne mögt): Probiert mal das Rezept für Sahne-Zwiebel-Kohl – das muss aber nicht sofort sein, die Reste können auch erstmal in den Tiefkühler.