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Schicht-Guacamole vegan

vegan de luxe - kostspielig, aber sehr, sehr lecker! (WENN man sie mag)

27.09.2023, enthält Werbung (unbezahlt)

Diese Guacamole kann Herzen erobern. Behaupte ich mal. Jedenfalls dann, wenn sie mit Liebe für jemanden zubereitet wird, dem sie so gut schmeckt wie mir und der es ebenso zu schätzen weiß. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, und mein Rezept lehnt sich an das eines Menschen an, der es damit immer wieder geschafft hat, dass auch an stressigen Tagen meine Welt zumindest für eine halbe Stunde wieder ganz und gar in Ordnung war.

Tatsache ist, dass diese Guacamole nicht nur „ein bisschen“ Arbeit macht, sondern auch nicht ganz billig ist. Allein die Zutaten für 2 kleine Auflaufformen (insgesamt 4-5 Portionen) kosten zusammen 25-30 Euro . Also schon Luxus. Deswegen gibt es die bei uns auch nur alle paar Monate, und dann schwelge ich ein paar Tage morgens und abends geschmacklich im siebenten Himmel. (Und zwar nur ich – mein Mann und die Kinder können ihr GAR nichts abgewinnen. Vielleicht macht ihr also zum Probieren doch erstmal nur eine Minimenge!)

 

Zutaten

4-5 Portionen
    • 2 Mehrweg-Gläser Alnatura-Kidneybohnen ODER 3 Dosen Kidneybohnen
    • 3 reife Avocados
    • 2 Packungen Simply V Kräuter oder Natur ODER anderen veganen Creme fraîche-Ersatz, den man mag
    • ca. 1 Glas (optional auch 1 1/2-2) eingelegte Kalamata-Oliven, z.B. von Alnatura – oder andere Oliven, die man mag (am besten entkernte, sonst wird es echt aufwändig!)
    • 250 g leckere Mini-Cherrytomaten, alternative andere reife süße Cherrytomaten
    • optional geriebener Käse-Ersatz oder veganer Scheibenkäse
    • etwas Bio-Zitronensaft oder eigentlich Limettensaft (Zitronen haben meist einen deutlich weniger weiten Weg zu uns und für die paar Tropfen lohnt sich das meiner Ansicht nach nicht.)
    • eingelegte Jalapenos, Chilis oder was man so dahat bzw. mag
    • evtl. gegrillte Paprika
    • Taco-Gewürz oder andere scharfe Gewürzmischung, die man da hat

Benötigte Geräte:

mehrere kleinere Auflaufformen. Eine einzelne große ist nur dann praktisch, wenn man sie in großer Runde auch sofort aufessen will - denn sie schmeckt am besten warm.

Los geht's!

Die Kidneybohnen mitsamt dem Sud in einen Topf geben, noch etwas Wasser dazugeben, sodass sie bedeckt sind, und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen lassen, damit sie noch weicher werden. Dann mit Nudelsieb oder Sieb abgießen, das Wasser auffangen und mit etwas Flüssigkeit mit einer Gabel zerdrücken oder mit einem Pürierstab vorsichtig anpürieren – soll nicht total cremig sein, sondern von der Textur eher zerdrückt als püriert. Dann auf den Boden der Auflaufformen verteilen.

Die Avocados teilen, mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale nehmen, auf einem tiefen Teller mit einer Gabel zerdrücken und mit etwas Limetten- oder Zitronensaft beträufeln. Dann gleichmäßig als zweite Schicht verteilen.

2 Packungen Simply V Kräuter oder natur mit etwas Wasser und einem leckeren Gewürz Deiner Wahl – ich habe Sour Cream & Onion-Gewürz von Ankerkraut und ein bisschen selbstgemachte mexikanische Gewürzmischung verwendet – cremig rühren und die Mischung als dritte Schicht darüberstreichen.

Die Oliven falls noch nicht entkernt, entkernen. Dann in Scheiben/Ringe oder Stücke schneiden und als nächste Schicht darübergeben.

Die Cherrytomaten waschen, abtrocknen und wenn nötig von ihren Strünken befreien. Dann halbieren, vierteln oder in Stücke schneiden.

Wer mag, kann nun noch veganen Raspel-Käse oder Käsescheiben darübergeben. Da wir aber schon den Frischkäse in der Mitte haben, ist das nicht unbedingt notwendig und kann ohne Weiteres weggelassen werden, da die Tomaten ebenfalls einen sehr hübschen Abschluss bilden.

Den Teil der Guacamole, den man sofort verzehren möchte, ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei ca. 180 Grad = backen. Noch einige Minuten auskühlen lassen, dann so dick wie es trotz Erdanziehungskraft möglich ist auf leckeres, frisches Brot streichen und sich kugelrund essen.

Mir schmeckt die Guacamole warm auf frischem Brot am allerbesten. Man kann sie natürlich auch aufwärmen, aber möglichst nur einmal und kürzer – allein schon, weil die Ränder der Auflaufform davon sehr dunkel werden. Im Idealfall also mehrere kleine Portionen machen und ungebacken möglichst abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, hält sich dort mindestens 2 Tage.