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Kartoffeln mit Senfsoße

all-time-favorite (optional für Vegetarier ergänzbar mit glücklichen Eiern)

24.03.2022, enthält Werbung (unbezahlt)

Um alle hartgesottenen Veganer zu schocken: Bei diesem Rezept esse ich neuerdings ein Ei mit! (Wir bekommen in der hellen Jahreszeit winzige Eier von den freilaufenden Hühnern einer Nachbarin, die das gesamte Jahr frei laufen dürfen (drinnen oder draußen) und immer mehr werden, weil sie sich nicht trennen kann, also: glücklicher geht es nicht, deshalb schlägt der Futterneid bei mir zu. Besonders lecker: Als Spiegelei mit flüssigem Eigelb mit einem Hauch Salz und edelsüßem Paprika überstäubt.

Aber auch vegan: Dieses Essen ist seit Jahren ein All-time-favorite bei uns, und häufig (da wir selten welche dahaben, zumal wir sie nur wenige Monate im Jahr bekommen) ohne Eier für alle.

Zutaten

4 Portionen
    • 1 Zwiebel
    • Rapsöl – optional mit Buttergeschmack (lecker!)
    • ca. 2 EL 630er Dinkelmehl
    • 1,5 EL Sojamehl
    • 1,5 EL Kichererbsenmehl
    • 80 g Cashewbruch (oder -kerne), vorab mind. 2 Stunden eingeweicht
    • Hafermilch (1/2 l oder mehr)
    • ca. 7 TL Senf (wir nehmen mittelscharfen von Zwergenwiese)
    • 1 EL Weißweinessig (Condimento Bianco z.B. von Alnatura)
    • 1/4-1/2 TL Bockshornklee
    • 1 Prise Muskatnuss
    • etwas Galgant nach Belieben
    • 1 Prise bunter Pfeffer (oder mehr)
    • 1 1/4 TL Salz
    • 2 TL Kokosblütenzucker

    Außerdem:

    • Kartoffeln nach Belieben (bei uns 2 kleine pro Kind und 3 große für Große)

Benötigte Geräte:

Mixer für die Cashewcreme, Schneebesen für die Mehlschwitze

Los geht's!

Eingeweichte Cashews gründlich spülen, dann mit Wasser bedeckt (oder etwas mehr) im Mixer bei steigender Geschwindigkeit cremigfein mixen.

Kartoffeln am besten im Dämpfeinsatz garen. Dann ausdampfen lassen und pellen.

Mehl, Hafermilch, Kichererbsenmehl und Sojamehl am Herd bereitstellen.

Die Zwiebel würfeln und dünsten, dann das Dinkelmehl dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Es sollte nun eine cremige Konistenz haben – ggf. etwas (!) mehr Mehl oder mehr Öl zugeben, bis die Konistenz passt. Dieses nun nicht laufend rühren, sondern leicht anbräunen lassen, ruhig etwas mehr als goldgelb. Bevor die Schwitze zu dunkel wird, die Hitze reduzieren und sofort unter kräftigem Rühren mit dem Schneebesen einen großen Schwapp Wasser und dann noch Hafermilch zugeben und fleißig rühren, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.

Jetzt reichlich Hafermilch zu geben (mind. 200 ml) und das Soja- und Kichererbsenmehl hinzufügen und gründlich einrühren. Sobald die Soße jetzt wieder kocht, wird die Konsistenz wieder dicker.

Noch etwa 5 Minuten köcheln lassen und dabei den Senf und die Cashewcreme zugeben und mit weiterem Wasser den Mixer ausspülen und die Soße verdünnen, bis die Konsistenz passt – die wird beim Kochen noch etwas dicker – und abschmecken. (Wenn Kinder mitessen sollen, es mit der Senf- und Pfefferschärfe nicht übertreiben, lieber den Senf auf dem Tisch dazustellen für die Großen.)

Die Soße lässt sich natürlich auch prima am Vortag vorbereiten. Am nächsten Tag noch einmal aufwärmen, glattrühren, fertig.