Flammkuchen vegan – Elsässer Art

mit fertigem Flammkuchenteig - Update 02/2026
, enthält Werbung (unbezahlt)

Flammkuchen ist lecker und mit fertigem Teig sooo schnell gemacht! Seit ich veganen Dinkel-Flammkuchenteig / Flammkuchenböden in der Kühlabteilung unseres Rewe und Famila entdeckt hab, mach ich den sehr gern – wir hatten ihn sogar als einen „Gang“ zur Konfirmation.

Ich habe jetzt eine Variante entwickelt, wo ich durch Vorheizen des Blechs und Weglassen vom Backpapier die Backzeit so verkürze, dass die Zutaten noch richtig schön saftig und aromatisch sind (geht gut mit fertigen FlammkuchenBÖDEN, ebenfalls in der Dinkel-Variante erhältlich). Meine Tochter (14) und ich waren sehr begeistert.

als Hauptmahlzeit: für 3-4 Personen / als kleiner Snack zur abendlichen Weinschorle: für 6-8 gesellige Menschen geeignet

  • 1 Packung vegane Dinkel-Flammkuchenböden von Tante Fanny (4 Stück), alternativ Dinkel-Flammkuchenteig

„Schnelle vegane Créme fraîche“:

  • 1 Packung Simply V natur zum Streichen (ohne Kräuter)
  • etwas Wasser
  • etwas Zitronensaft (ca. 1 EL oder mehr nach Geschmack)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • ein paar Prisen Zucker (Milchprodukte enthalten schließlich auch Milchzucker)

Belag

  • 1 Zwiebel – in gleichmäßige, nicht zu feine Ringe geschnitten
  • von 2 Stangen Lauch jeweils die mittlere Hälfte oder auch 1 ganze Stange – ebenfalls in Ringen
  • 2 Packungen vegane Schinkenwürfel, von Billy Green, alternativ ein leckerer Räuchertofu z.B. der von Taifun oder Black Forest
  • 2-4 Prisen Salz

Etwas Mehl (nicht so feines) oder sogar Grieß für den Pizzaheber

Praktische Werkzeuge:

Backofen und Backblech, dazu ein großes niedriges Brett oder am besten ein Pizzaheber.

  • Das leere Blech (mit der schrägen Kante zur Herdklappe) auf mittlere Position in den kalten Backofen schieben. Den Backofen auf 220° = vorheizen. (für Variante ohne Backpapier – ansonsten laut Packungsanweisung vorbereiten und backen)
  • Simply V in einem geeigneten Gefäß mit dem Schneebesen mit den anderen Zutaten und etwas Wasser cremig rühren. Die Creme sollte nicht zu fest sein, im Ofen verdampft ja noch ein bisschen Wasser. Nach Belieben abschmecken (die Creme sollte pur schon gut schmecken).

Variante ohne Backpapier:

  • Die Creme gleichmäßig auf die einzelnen Böden verteilen und streichen. Einen Boden auf den gut bemehlten Pizzaheber legen, den anderen auf die gut bemehlte Arbeitsplatte. Erst auf dem Pizzaheber die Hälfte vom Lauch bzw. den Zwiebeln und eine Packung Schinkenwürfel (alternativ leckeren Räuchertofu) darauf verteilen. Dann nochmal mehrere Prisen Salz darübergeben.
  • Sobald der Ofen mit dem Blech auf 250° vorgeheizt ist, den Flammkuchen vorsichtig (evtl. mit einem großen Messer von unten etwas anheben) vom Pizzaheber auf das heiße Backblech gleiten lassen.
  • Backen bis die Ränder beginnen (!), goldbraun zu werden, das war bei mir nach etwa 5 Minuten der Fall. – Während der erste bäckt, die zweiten Rutsche auf dem Pizzaheber belegen.
  • Das Rausnehmen vom gebackenen Flammkuchen geht meist gut mit einem langen Messer oder Crêpe-Spatel. Dafür das Blech (mit einem sehr dicken Topflappen) nur zu ca. 1/3 rausziehen.
  • Die Flammkuchen in je 4 Teile teilen und gemeinsam genießen. Wenn das erste Blech aufgegessen ist, müsste das zweite gerade fertig sein.

Flammkuchen kühlt sehr schnell aus, deshalb ist es hilfreich, wenn am Ende der Backzeit (des ersten Flammkuchens) alle am fertig gedeckten Tisch sitzen.

Für alle, die dem Alkohol noch nicht gänzlich abgeschworen haben (und nicht mehr fahren müssen), ist ein Weißwein oder eine Weißweinschorle der perfekte Begleiter zum Flammkuchen.

Guten Appetit 🙂

veröffentlicht: 16.06.2022 / letzte Änderung: 11.09.2026