Burger vegan – soßig, herzhaft, mega lecker
Wirklich gut schmeckende Burger teilen sich in zwei Kategorien. Auf der einen Seite diejenigen, die man unkompliziert essen kann, ohne hinterher mindestens fließendes Wasser und einen Spiegel zu brauchen und auf der anderen Seite diejenigen, die auch relativ gut satt machen, ohne dass man einen zweiten oder eine große Pommes dazu braucht. Meine Burger gehören zur zweiten Kategorie 😋 Sie sind oft so hoch, dass man eine wirklich große Klappe braucht, um vernünftig abbeißen zu können 😂
Aktuell gibt es bei uns jede Woche Burger, und ich denke immer wieder: ‚Das ist jetzt aber wirklich der leckerste, den ich je gegessen hab?‘ (und da zählen dann auch welche mit, die 16 Euro das Stück kosten)
Tipps:
- zuckerfrei ist bei Burgern ne ziemliche Spaßbremse – macht ihn lieber lecker und genießt ihn! (ich werde aber zuckerarme Varianten mit angeben.) Es gibt inzwischen jeeede Menge sehr leckere vegane Burgersoßen (oft zumindest nicht auf der Vorderseite gekennzeichnet – Stöbern im Soßenregal lohnt sich!!)
- Burgerspieße sind unglaublich hilfreich (entweder Kunststoff als Mehrwegvariante innerhalb der Familie oder in der Holzvariante kaufen), damit euer Luxus-Burger nicht beim ersten Biss aus der Form geht, sondern ihr euch entspannt um die Mitte herum essen könnt.
- Spart nicht am Belag und an den Soßen 😁 Lieber einsauen und dafür einen mega leckeren Burger haben. Trockene und fade „Burger“ kann man überall bekommen 😅
- Dieser Burger ist nichts für Abendgarderobe (schicke Kleidung scheint Flecken magisch anzuziehen) oder zum Mitnehmen.
1 (evtl. 2) kleine Burger pro hungrige Person
- geeignete Brötchen: Mein Favorit: Die kleinen Dinkel-Toasties von Aldi oder von Harry (?) im Sechserpack (?). Wer lieber Brioches oder voluminöse Burgerbrötchen mag, auch die gibt es inzwischen in vegan in normal und groß in gut sortierten Supermärkten.
- ein am besten ohnehin offener veganer Aufstrich als Basis. Mein aktueller Favorit: Smoto von Zwergenwiese. Ebenfalls für lecker befunden: Sonnentomate oder Tomate-Rucola (ebenfalls Zwergenwiese).
- Soßen: natürlich Senf (der Klassiker: Zwergenwiese mittelscharf), Ketchup (unser Favorit: Bio-Kinderketchup von Tabaluga) oder alternativ für zuckerfrei Tomatenmark und Mayo (mein Favorit: Hellmanns vegane Mayo) oder stattdesen z.B. Trüffelcreme (von Peter Pane) oder Cesars’s Cream (von Saucenliebe). Diese ergänzen mit 1-2 ausgefalleneren Soßen (die man möglichst ohnehin im Kühlschrank hat und mag), z.B. Barbecuesoße (von Kühne im Glas), Sweet Onion (Develey), Carribean Style Cocktail (tatsächlich vegan, von Saucenliebe) oder was euch im Saucenregal an pflanzlichen Produkten so anlacht.
- Möglichst 1 Blatt leckerer frischer Salat. Wer keinen da hat und nicht extra kaufen will, kann stattdessen auch einfach 1-2 Scheiben Salatgurke (normale grüne Gurke) verwenden.
- Ein geeignetes Burger-Patty oder anderen Fleischersatz. Mein Favorit an fertigen Patties sind die „Hacktastisch Burger“ von „The Vegetarian Butcher„. Etwa ebenso lecker (aber mein Zubereiten meist kleiner) sind Burger aus der Burger-Mischung von Edeka (sieht aus wie ein Maggi-Fix-Tütchen). Statt Patty sind aber auch gebratene (nicht vorher waschen!) gesalzene und gepfefferte Austernpilze extrem lecker.
- veganer Käse, z.B. Violife Cheddar Style (dann reicht auch 1/2 je Brot) oder Simply V würzig (oder andere Variante, kommt nicht so drauf an).
- veganer Bacon von Billie Green, je 1 Scheibe
- saure Gurken. Unser Favorit ist der Dänische Gurkensalat von Kühne. Wer Zucker sparen will, kann auf Cornichons von Kühne ausweichen und selbst in Scheiben schneiden (schmeckt dann halt anders). Andere leckere Varianten sind die Bärlauchgurken oder die Ungarischen Gurken von Kühne, ebenfalls erfolgreich erprobt.
- Leckere reife Tomaten
- frische Zwiebel, in Ringen (unverzichtbar)
- optional: weiterer Aufstrich und weitere Toppings (Jalapenos, Röstzwiebeln, Kapern, …). Mein Sohn mag keine Mayos, für ihn hab ich auch die andere Hälfte mit Papayango (Papaya+Mango, von Zwergenwiese) bestrichen und darauf ein paar sauer-scharfe Peperoni gelegt
Praktische Werkzeuge:
Pfanne, Toaster oder Grill- Die Toasties halbieren. Die obere Hälfte mit tomatigem Aufstrich eurer Wahl bestreichen und mit veganem Scheibenkäse belegen. Das kurz überbacken, bis der Käse geschmolzen ist (z.B. für 3-5 min bei 180° in den Airfryer, ansonsten lässt er sich aber auch später in der restwarmen Pfanne anschmelzen, dann beide Hälften toasten).
- Die andere Hälfte golden toasten.
- Burger-Pattys oder -fleischersatz nach Anleitung zubereiten.
- Währenddessen Zwiebel in Ringe, Salat und Tomate vorbereiten.
- Wenn das Patty fertig ist, in der restwarmen Pfanne den Bacon (pro Burger eine Scheibe) und evtl den Käse leicht anschmelzen und gleich wieder rausnehmen (im Idealfall direkt aufs fertige Sandwich)
- Die Unterseite des Toasties mit Trüffelcreme oder fruchtigem Aufstrich oder Mayo und ggf. Sweet-Onion-Sauce bestreichen. Darauf einige Zwiebelringe und optional ein paar Peperoni oder Jalapeno-Stücke aus dem Glas sowie die Tomate. Darauf nochmal etwas Sauce (Mayo oder Schaschlik), dann das Salatblatt, darauf Ketchup, darauf das Patty, dieses großzügig mit Senf bestreichen, darauf den Bacon und darauf noch die saure Gurke (2-4 Scheiben). Nochmal mit der Lieblingssauce toppen – bei mir Carribean Style – und die Oberseite mit dem Käse und dem Aufstrich daraufklappen.
- Burgerspieß in die Mitte stecken und warm servieren/genießen.
veröffentlicht: 25.11.2025 / letzte Änderung: 02.06.2026