Apfelstrudel / Apfeltaschen mit fertigem Dinkel-Blätterteig (vegan)

Pi-mal-Daumen-Rezept - Mengenangaben leider nur grob geschätzt
, enthält Werbung (unbezahlt)

Meiner Ansicht nach muss der Apfel in einem Apfelstrudel von der Konsistenz her ganz genau am Übergang sein von stückig zu musig. Rezepte, wo nach dem Backen noch richtige definierte Apfelstücke zu sehen ist, schrecken mich daher immer ab. Außerdem verstehen meine Kinder und ich nicht, warum man Semmelbrösel in die Apfelmasse geben sollte, Mehl ist doch schon im Blätterteig ausreichend vorhanden.

Da die Rezepte, die ich gefunden habe, alle ähnlich waren und mir nicht zusagten, hab ich kurzerhand ein eigenes kreiert, und ich muss ganz unbescheiden sagen: Das ist geglückt. Wir waren alle mega begeistert und hätten gut die doppelte Menge verdrücken können. Es hat sich nichtmal jemand über die Rosinen beschwert 😉

2-3 Esser

  • 3 Äpfel
  • etwas Apfelsaft
  • 1-2 EL (?) Rosinen
  • ein Schwapp alkoholfreier Amaretto (oder Zucker und nach Belieben Marzipanaroma)
  • etwas Zitronensaft (1 EL oder mehr)
  • etwas Zimt oder Lebkuchengewürz (1/4 TL ca.)
  • veganen Dinkel-Blätterteig aus dem Kühlregal
  • etwas Ahornsirup oder auch alkoholfreien Amaretto + etwas Pflanzendrink zum Einpinseln
  • dazu: Alpro-Vanillesoße oder noch besser: selbstgemachte

  • Äpfel schälen, würfeln und in etwas Apfelsaft kochen, zwischendurch Rosinen und restliche Zutaten zugeben und alles ohne Deckel kochen, bis die Flüssigkeit soweit verdampft ist, dass es am Topfboden nicht mehr „schwimmt“ und der Apfel komplett durch ist (aber noch in Stücken, nicht musig).
  • Parallel den Ofen vorheizen und den Blätterteig ausrollen und, wo nötig, reparieren.
  • Die fertige Masse auf die eine Hälfte eines Blätterteigs geben, dabei die Ränder freilassen.
  • Durch Umklappen der anderen Hälfte zu einem Strudel schließen, ihn mit diagonalen, parallelen Schnitten einschneiden/öffnen und auf dem Teig mit einer 1:1-Mischung aus ca. je 1 EL Ahornsirup (oder alkoholfreiem Amaretto oder was ihr dahabt an flüssiger Süße) und 1 EL Pflanzendrink einpinseln, damit er beim Backen die schöne strudeltypische Farbe bekommt (diese Idee ist nicht von mir, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die die KI von jemandem geklaut hat – vielen Dank unbekannterweise für diese geniale Idee!).
  • ca. 10-15 min. bei 200°C mit Backpapier auf dem Rost im Backofen backen, bis er eine schöne Farbe hat oder ca. 8-12 min bei 180° im Airfryer (da wird es gleichmäßiger ohne Backpapier)

Wer mag, kann ihn anschließend noch mit Puderzucker bestäuben. Wir fanden ihn so schon ideal und definitiv süß genug – und bei Puderzucker besteht immer die Gefahr, dass man ihn vor lauter Begeisterung einatmet und dann aufgrund gestresster Atemwege das Essen nicht mehr richtig genießen kann.

Heiß und mit leckerer Vanillesoße servieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass man für Erwachsene, die das mögen (das trifft ja nicht für alle zu) den Strudel noch mit gehackten, leicht angerösteten und in Ahornsirup karamellisierten Walnüssen so richtig geil verfeinern könnte – für Kinder würde ich davon abraten, da ihnen Walnüsse oft zu bitter sind.

veröffentlicht: 26.01.2026 / letzte Änderung: 26.01.2026

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