Streuselschnecke / Streuseltaler / Puddingschnecke vegan
Diese Puddingdinger beim Bäcker lachen mich an seit ich vegan lebe, und schon ewig wollte ich das mal selbermachen.
Mit Hefeteig bin ich ja schon seit frühesten Kindheitsjahren „total dicke“ – quasi eine Hefeteigflüsterin – und mit diesem Rezept ist er wunderbar geglückt.
Da mir und den Kids das Ergebnis auf Anhieb geschmeckt hat, möchte ich das sofort festhalten.
Wer die Teilchen nicht so süß mag, sollte den Zuckerguss weglassen, evtl. durch etwas Puderzucker ersetzen.
Wer diese zum Kaffeetrinken essen will, sollte den Hefeteig bereits am Vormittag vorbereiten.
für 6 Hefeteilchen
Hefeteig
- 250 g 630er Dinkelmehl
- 30 g Naturli-Block oder andere vegane Margarine am Stück
- 100 g Haferdrink
- 8 g frische Hefe
- Prise Salz
- 15 g Rohrohrzucker
Vanillepudding
- 250 ml Haferdrink
- 20 g Vanillepuddingpulver (oder nach Anleitung)
- 20 g Rohrzucker
Für die Füllung außerdem:
- etwas Brombeergelee oder ähnliches
Streusel
- 85 g 630er Dinkelmehl
- 45 g Rohrohrzucker
- 50 g Naturli-Block
- Prise Zimt
- Prise Salz
Zuckerguss (optional)
- 80 g Puderzucker
- etwas Wasser
- Die Hafermilch handwarm bzw leicht über lauwarm erwärmen und in einer Tasse die Hefe darin auflösen, mit einem Schneebesen gut verrühren.
- Dann zu den restlichen Zutaten geben und mit sauberen Händen gründlich verkneten. Der Hefeteig ist fertig, wenn das Mehl in der Schüssel „aufgebraucht“ ist (sonst zu trocken) und die Hände ziemlich sauber sind (sonst zu feucht, dann nochmal prisenweise Mehl nachnehmen).
- Den Hefeteig abgedeckt an einen warmen Ort stellen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat. Das dauert meist 1-2 Stunden (je nach Temperatur).
- In dieser Zeit den Vanillepudding kochen und dann abkühlen lassen. Dabei gelegentlich rühren, damit sich keine Haut bildet.
- Die Streusel ebenfalls schonmal kneten und dann nochmal im Kühlschrank erkalten lassen.
- Nach dem Gehen den Teig in 6 gleich große Teile teilen (evtl. sogar auswiegen, ob es ungefähr passt), jedes Teil ca. 5x hälftig falten (für noch mehr Fluffigkeit) und dann gleichmäßig und mit den Händen auf einem Backpapier zu „Fladen“ von ca. 10 cm Ø ausdrücken/formen. Die Form ist dabei nicht wichtig, sondern dass der Boden überall etwa gleichmäßig dick ist, nicht an einer Stelle schon fadenscheinig und woanders noch mega dick.
- Diese Fladen an einem warmen Ort nochmals eine halbe Stunde oder Stunde gehen lassen.
- Dann die Fladen mit der Puddingcreme so bestreichen, dass die Ränder ein bisschen frei bleiben
- Darauf optional noch minikleine Kleckse (ich musste mit dem Finger teilen) Brombeermarmelade geben, um einen fruchtigen Touch hinzuzufügen.
- Darauf die Streusel krümeln.
- Backen ca. 13-15 min bei 190° – sie sind fertig, wenn die Ränder golden werden. (Ich habe sie auf dem Gitterrost gebacken und denke, dass dadurch der Boden weniger trocken wird. Dabei ist es aber wichtig, dass nichts über das engmaschige Gitter übersteht, weil sonst derjenige Teil herunterklappt und die Streusel runterrutschen – ich spreche aus Erfahrung…)
- Nach ca. 10 min Abkühlzeit mit dem Guss oder etwas Puderzucker verzieren, dann am besten noch warm servieren. Mmmmmhhh…
Quellen:
Ich hab mich mit den Verhältnissen am verlinken Rezept orientiert, aber den Teig weniger süß gemacht (da uns schon unser Osterzopf manchmal zu süß ist) und ihn natürlich veganisiert. Die Streusel sind fast 1:1 übernommen und haben uns sehr gut geschmeckt.
Für den Zuckerguss hab ich mich hier inspirieren lassen: https://www.zuckerjagdwurst.com/de/rezepte/vegane-streuselschnecken-mit-johannisbeeren
veröffentlicht: 20.09.2026 / letzte Änderung: 20.09.2026